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am 3. April

Neue Unternehmen in der Währinger Straße

(Web Redaktion) - Wir wollen drei Unternehmen vor den Vorhang bitten, die alle dazu beitragen, frischen Wind in ein bisher etwas fades Eck der Währinger Straße zwischen Schubertpark und Aumannplatz zu bringen.

Bio Greisslerei Liebstöckel

Die Bio Greisslerei Liebstöckel hat im November 2017 ihre Pforten geöffnet. Bio Greissler Hakan bezieht seine Produkte nur von ausgewählten Unternehmen. Mit den frischen Zutaten wird täglich ein schmackhafter Mittagstisch gekocht, wahlweise mit Fleisch aus dem Yspertal oder als Veggie-Version.

Es gibt Brot und Mehlspeisen von der Bio-Bäckerei Waldherr und selbst gebackenen Kuchen. Ein reichhaltiges Angebot an Gemüse, Obst, Milchprodukten, Kaffee, Säften sowie Wurst und Fleischwaren findet sich ebenfalls. Bier gibt es unter anderem von der Brauerei Neufeldner, Weine liefert der Weinbaubetrieb Berger.

Ein besonders Anliegen ist dem erfahrenen Pâtissier, Metzger und Chefkoch, die Vermeidung von Abfall bei Take-Away Speisen. Der Klimaschutz-Gedanke, abwaschbares Geschirr aus Bambus zu verwenden, wurde bei „KLIP 18 - Währinger Klimaschutzpreis“ eingereicht und hat in der Kategorie „Ideen“ gewonnen. 

Fühl dich wie zu Hause in Währing, lieber Bio Greissler!

Währinger Straße 133​

Montag bis Freitag: 8.00 bis 18.30 Uhr

Samstag: 8.00 bis 16.00 Uhr

Auf der Homepage www.lie​bstöckel.at findet man alle Bezugsquellen und das Wochenmenü.

Instag​ram​​​​ 

Infos zu KLIP 18: ​www.wien.gv.at/​bezirke​/waehring/umwelt/klip.html

FUXI AND THE FOOD 

„Ich bin gekommen um zu bleiben“ meint Patrick Buder, ursprünglich aus Oberösterreich, wo er auch zwei Lokale betreibt. Irgendwoher muss ja schließlich das Geld kommen, um in Währing das „Fuxi“ aufzubauen, wie es von Stammgästen liebevoll genannt wird. 

Seit Juli 2017 gibt es jetzt die Imbiss-Stube, die sich in ihrer Philosophie deutlich von der Konkurrenz à la Kebabstand, Asia-Bude und Würstelstand unterscheidet. Im Fuxi and the food bekommt man Wraps, Sandwiches, frisch gepresste Fruchtsäfte, guten Espresso (den kleinen schon zu 1,50) und diverse Säfte in Flaschen, wie etwa das ausgefallene „Tirola Cola“ oder Fair Trade Drinks wie „ChariTea“, von dessen Verkauf ein Teil des Gewinns Sozialprojekten zu Gute kommt. Ergänzt wird das Angebot durch eine wöchentlich wechselnde Suppe. Ach ja – eine Salatbar gibt es auch, mit durchwegs frischem, saisonalem Gemüse, vorzugsweise aus regionalem Anbau. 

„Mein Traum ist es, das Gemüse hier in der Gegend selbst anzubauen. Auf meinem Balkon habe ich schon die ersten Kräuter gepflanzt“ meint Herr Buder, dem man seine Leidenschaft auch deswegen gerne abkauft, weil er gleich gegenüber auf der anderen Straßenseite wohnt, quasi ein Währinger privat und beruflich. Neben der hohen Qualität des Essens, bei dem er besonderen Wert darauf legt, dass es leicht und gesund ist, gilt seine Aufmerksamkeit auch der Verpackung der Ware: Hier kommt ausschließlich Material zum Einsatz, das aus Maisstärkeproduktionsresten und Zuckerrohrabfällen erzeugt wird. 

Das Lokal selbst ist hell, offen, freundlich und nicht zu vollgeräumt. Patrick Buder steht gerne selbst hinter der Verkaufstheke. Er weiß, dass der Kontakt zur Kundschaft wichtig für den Erfolg ist. Sein Koch Sami ist eine wertvolle Unterstützung und bei der inzwischen ständig wachsenden Stammkundschaft auch gut bekannt. Diese – so meint er – komme vor allem zu Fuß, viele SchülerInnen aus den benachbarten Schulen, aber auch jede Menge Kundschaft aus Büros und Geschäften rundherum, die den „Fuxi-Food-Pass“ zu schätzen wissen: Wer fünf Stempel gesammelt hat, bekommt das sechste Essen gratis. 

Nur bei der Laufkundschaft, da sollte die Entwicklung noch nach oben gehen, wünscht sich der Chef. Dabei helfen könnte ein Schanigarten, den er für kommenden Sommer plant. Wir hoffen jedenfalls, dass die Kundschaft so schlau wie ein Fuchs ist und das Überleben des Lokals sichert, das es aufgrund seines Angebots jedenfalls verdient. 

Herzlich willkommen in Währing, lieber Fuxi! 

Währinger Straße 154 

Montag bis Freitag: 11.00 bis 20.00 Uhr

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BREDDY ́S 

Wir bleiben in der gleichen Gegend, nur ein paar Meter weiter auf der anderen Seite der Währinger Straße hat ein ganz spezielles Geschäft eröffnet, in dem man Hosen und nur Hosen angeboten bekommt. Das ist eine erfreuliche Abwechslung zu den zahlreichen anderen Textilgeschäften und könnte für das BREDDY ́S zum entscheidenden Erfolgsfaktor werden. 

Selbstverständlich handelt es sich nicht um irgendwelche Hosen – ihr Stoff ist aus einem Garn gesponnen, das aus der Rizinuspflanze gewonnen wird. Das Ergebnis sind ganz besondere Hosen, in Österreich erfunden, in Europa geschneidert, in Mödling und Währing vertrieben. Chef ist Claus Bretschneider, der sich in seiner Jugend zumindest ortsmäßig schon an Währing angenähert hat – er ging in der Geblergasse in Hernals zur Schule. 

Die Hosen tragen sich angenehm leicht, es gibt sie in verschiedenen Textilstärken und Schnitten, wobei ich mich für eine 5-Pocket-Jeans entschieden und sofort getestet habe. 

Fazit: Dem Motorrollerfahren im Winter hält sie punkto Wärme nicht stand, aber zum Radfahren ist sie ideal, auch weil sich Dreckspritzer aufgrund des schmutzabweisenden Materials einfach abbürsten lassen. Und sie ist so dezent, dass ich die Hose auch zum Sakko und mit schönen Schuhen tragen kann. 

Dass die Hosen bzw. das Unternehmen schon mehrere Preise gewonnen haben, ist vor allem deswegen hervorzuheben, weil sie mit dem Trigos Award 2017 einen Nachhaltigkeitspreis erringen konnten. Gesellschaftliche Verantwortung übernimmt BREDDY’S auch als Arbeitgeber durch die Anstellung und praktische Ausbildung von Menschen im zweiten Bildungsweg und flexible, familienfreundliche Arbeitszeiten für Halbtagskräfte. 

Auch Claus Bretschneider, seiner Frau Manuela und allen MitarbeiterInnen schicken wir ein freundliches Willkommen in Währing! 

Währinger Straße 127 

Dienstag bis Freitag 10.00 bis 18.00 Uhr

Samstag 10.00 bis 14.00 Uhr​

www.breddys.com​ ​