Bezirke
Navigation:
am 18. März

Das Parkpickerl ist da!

(Web Redaktion) - Es war unsere zentrale Forderung im Wahlkampf und wir haben sie auch innerhalb von einem Jahr umsetzen können: Das Parkpickerl für Währing.

Weniger Straßenbahnblockaden durch das Parkpickerl

„Zeit, ‚Danke’ zu sagen. Seit der Einführung des Parkpickerls in Währing, hat sich unser Umsatz fast verdoppelt. Eigentlich logisch, denn man kann genau vor dem Geschäft stehenbleiben, wenn man zum Beispiel etwas in der Auslage entdeckt, anstatt wie früher endlose Parkplatz-Suchrunden zu drehen. Danke!“ schrieb Michael Rainer uns erst kürzlich auf Facebook.

Ein Feedback, das wir auch von vielen anderen Menschen bekommen. Wohl am öftesten hören wir die Überraschung, dass sich wirklich sichtbar etwas verändert hat. Die wenigsten haben anscheinend vermutet, dass so viel Platz im Bezirk frei wird. Natürlich gibt es einige Hotspots wo Parkplätze noch immer knapp sind, aber in 98% des Bezirkes ist es wesentlich besser geworden. Am besten sieht man die Veränderung sicherlich im Cottageviertel, was einige Menschen sogar dazu verleitet hat, immer wieder dort durch die Straßen zu flanieren, um dieses neue Gefühl zu genießen.

Das Parkpickerl hat aber nicht nur Platz für die Autos der AnrainerInnen geschaffen, sondern auch einiges möglich gemacht. Die Straßenbahnblockaden sind zurückgegangen, gerade in der Kreuzgasse hat sich hier viel verbessert. Beim absoluten Hotspot zwischen Lackner- und Klostergasse wurde auf beiden Seiten die Parkspur ausgeräumt und statt 56 Mal im Jahr hängt die Straßenbahn hier nun genau 0 Mal. Trotzdem gibt es weiterhin ausreichend Parkplätze für AnrainerInnen in der Umgebung. 2017 soll dieses Straßenstück übrigens unter Einbeziehung der Bevölkerung noch attraktiver gestaltet werden.

Auch rund um den Kutschermarkt konnte einiges verbessert werden. Sowohl die Fahrradabstellplätze als auch die Müllinsel wurden in die Parkspur verlegt und damit gibt es am Gertrudplatz jetzt mehr Raum für FußgängerInnen. Beim Durchhaus zwischen Währingerstraße und Gentzgasse wurden an den Eingängen die Gehsteige verbreitert und in der Gentzgasse konnte sogar ein Baum gepflanzt werden.

Radfahren gegen die Einbahn in der Theresiengasse

War es vor der Wahl noch politisch unmöglich gewesen, dass in der Theresiengasse ein paar Schrägparkplätze in Längsparkplätze umgewandelt werden, um Radfahren gegen die Einbahn zu ermöglichen, war es nachher kein Problem mehr. Und damit gibt es für RadfahrerInnen nun eine gute Alternative zur sehr befahrenen Martinstraße, um vom Bezirkszentrum in den 17. Bezirk zu gelangen.

Und auch für sichere Schulwege konnten nun einige Parkplätze weggenommen werden, um Kindern eine bessere Sicht auf den Verkehr zu ermöglichen. So z.B. an der Ecke Alseggerstraße/Ferrogasse und an der Ecke Währingerstraße/Lacknergasse. Der so freiwerdende Platz wird, wie z.B.an der Ecke Cottagegasse/Gentzgasse, sinnvoll genutzt, indem Radabstellanlagen geschaffen werden.

Insgesamt kann man also sagen, dass das Parkpickerl ein voller Erfolg ist und nicht nur den AutofahrerInnen sondern auch vielen anderen Menschen im Bezirk etwas gebracht hat.