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am 30. Juni 2020

Das Grätzl der kurzen Wege

(Web Redaktion) - Im Kreuzgassenviertel kann man viele Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen. Damit das angenehm und sicher möglich ist, haben wir in den letzten fünf Jahren viele Maßnahmen gesetzt.

Mehr Grün fürs Kreuzgassenviertel


Wer in der Stadt zu Fuß unterwegs ist, möchte es gerne angenehm haben. Wenn sich im Sommer Asphalt und Gebäude aufheizen, hilft vor allem mehr Grün. Jede grüne Fassade kühlt, der Schatten jedes Baums bringt mehr als alle künstlichen Beschattungen, unversiegelte Flächen strahlen weniger Wärme ab.

Und nicht nur im Sommer, auch in der Corona-Krise haben wir erlebt, wie wichtig Bäume, Grünflächen und Bänke für Wohlbefinden und Lebensqualität sind. In den fünf Jahren grüner Bezirksvorstehung haben wir mittlerweile über 80 neue Bäume in den Straßen Währings gepflanzt – und beinahe die Hälfte davon im Kreuzgassenviertel.

Ein großer Schritt waren die 12 Bäume in der Theresiengasse, die diesen vorher so grauen Straßenraum gleich viel angenehmer machen. Und auch kleinere Projekte, wie die neuen Bäume Ecke Schumanngasse – Hildebrandgasse (Realisierung heuer im Sommer), beim Gemeindebau in der Händelgasse, Ecke Schopenhauerstraße – Leitermayergasse oder in der Weimarer Straße sind wesentliche Verbesserungen. Und in der Kreuzgasse zwischen Klostergasse und Lacknergasse, wo früher schlecht geparkte Autos viel zu oft die Straßenbahn blockierten, finden sich heute Schanigärten, Pflanzbeete und eine Fassadenbegrünung.

Das Kreuzgassenviertel ist um einiges grüner – und soll noch grüner werden.

Lokale Geschäfte stärken


Nahversorgung stärkt den sozialen Zusammenhalt und ist gleichzeitig Antwort auf die Klimakrise. „Wien soll eine Viertelstunden-Stadt werden“ ist zentrales Ziel der grünen Währinger Gemeinderatskandidatin Judith Pühringer: „Alles Lebensnotwendige muss auf kurzem Wegerreichbar sein.“
Schon jetzt hat der Einzelhandel im Kreuzgassenviertel mehrere Knoten: bei der ehemaligen Remise in der Kreuzgasse, in der Martinstraße Höhe Staudgasse, rund um den Johann-Nepomuk-Vogl-Platz. Und auch der Kutschkermarkt ist in wenigen Minuten erreichbar.

Der aktuelle Umbau des Vogl-Platzes samt neuem Bauernmarkt wird den Platz nun endlich zu dem Stadtteilzentrum machen, das sich die Nachbarschaft schon lange wünscht. Das wurde auch in der Corona-Krise spürbar: „Aufgrund des Homeoffice hatten wir untertags viel mehr Bestellungen“, so eine Marktstandlerin. „Und alle freuen sich auf den neuen Platz!“

 Wir sind zuversichtlich, dass mit den vielen Maßnahmen im „Grätzl der kurzen Wege“ eine neue Dynamik entsteht. Dafür braucht es das gute Angebot und auch die entsprechende Nachfrage. Deshalb: Entdecken Sie Ihr Grätzl, kaufen Sie lokal ein, erkunden Sie den neuen Vogl-Platz – und freuen Sie sich an einer lebendigen Nachbarschaft!

Radfahren ohne Umwege


Das Fahrrad ist für die meist kurzen Entfernungen in der Stadt die optimale Fortbewegungsmöglichkeit. Damit Radfahren attraktiv ist, muss man schnell und ohne große Umwege ans Ziel kommen. Deshalb haben wir eine ganze Reihe von Einbahnen für das Radfahren in beide Richtungen geöffnet (und sind damit in Wien inzwischen an erster Stelle, wie die Grafik zeigt) – weitere werden diesen Sommer folgen.
Zusätzlich ist die Radroute Schulgasse durch den autofreien Schulvorplatz wesentlich verkehrsberuhigt. Und mit dem Radfahren gegen die Einbahn in der Theresiengasse haben wir eine gute Alternative zur Martinstraße geschaffen. Auch die Strecke Weimarer Straße / Teschnergasse / Kalvarienberggasse ist für RadfahrerInnen eine gute Querverbindung. Dazu kommt die Errichtung von unzähligen neuen Radabstellanlagen.

Viele Schritte sind getan, und es bleibt viel zu tun: um noch fahrradfreundlicher zu werden und besonders Kindern und Jugendlichen sicheres Radfahren zu ermöglichen.

Viel ist passiert – und viel bleibt zu tun. Damit das Kreuzgassenviertel auch in Zukunft grüner, lebendiger und kinderfreundlicher wird, braucht es starke GRÜNE in Währing.

Junges Kreuzgassenviertel


Mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche sind im Kreuzgassenviertel an Schultagen unterwegs. Um ihre Stimmen und Anliegen zu hören, gibt es das Kinder- und das Jugendparlament.

Immer wieder eines der wichtigsten Anliegen: selbstständig und sicher in die Schule kommen. Gemeinsam mit den Kindern konnten wir substantielle Verbesserungen umsetzen: die Ausweitung von Tempo 30, Gehsteigvorziehungen, neue Zebrastreifen, Kreuzungsaufdopplungen.

Und das Highlight: der autofreie Schulvorplatz in der Schulgasse. Dass durch diese Maßnahmen die Straßen für alle, besonders auch für ältere Menschen, sicherer werden, ist erwünschter Nebeneffekt.

Gleich nach dem Straßenverkehr kommen die Ideen für Parks und Spielplätze. Die Parlamente machen deutlich, wie wichtig diese Räume für Kinder und Jugendliche sind: zum Spielen und Austoben, als Treffpunkt und Aufenthaltsraum, während der Schulzeit und in den Ferien. Und auch hier wissen die Kids selbst am besten, was sie wollen: Wellenbänke im Ebner-Eschenbach-Park, Tischtennistische im Schubertpark und in der Staudgasse. Fußballtore und eine neue Kletterwand im Anton-Baumann-Park, das Gemeinschaftsbeet im Ebner-Eschenbach-Park, das NMS Schopenhauerstraße und Gymnasium Klostergasse gemeinsam betreuen. Und in diesem Sommer kommt mit der „coolen Straße“ in der Staudgasse beim Ebner-Eschenbach-Park noch ein Highlight dazu!​