Besser Radfahren in Währing | Martin Rotter

Martin Rotter

Wenn ich in Innerwähring unterwegs bin, ist es fast unmöglich nicht innerhalb kürzester Zeit einer Radfahrerin oder einem Radfahrer zu begegnen. Das ist schön und deswegen setzen wir auch 2022 weitere Maßnahmen damit Radfahren in Währing sicherer und angenehmer wird.

Unser größtes Projekt 2022 ist der Radweg in der Pötzleinsdorfer und Gersthofer Straße. Beginnend bei der Endstation des 41ers wird der Gehsteig auf der rechten Seite verbreitert und als gemischter Fuß- und Radweg bis zur Scheibenbergstraße geführt. Gleichzeitig wird die Allee saniert und mehr Grün in diesem Bereich geschaffen.

Ab der Scheibenbergstraße folgt in der Gersthofer Straße ein baulich getrennter Radweg neben der Fahrbahn, der nach dem Billa wieder nach innen schwenkt und bis zur Erndtgasse im Wesentlichen zwischen Gehweg und Baumreihe verläuft. Durch die Erndtgasse kann dann weiter über die Hockgasse bzw. Alseggerstraße und Thimiggasse in ruhigen Seitenstraßen nach Gersthof und Innerwähring gefahren werden. Damit schnellere Radfahrende weiterhin die Fahrbahn benutzen können, werden die neuen Radwege nicht benützungspflichtig,

Umgesetzt werden soll das Projekt 2022. Im Jänner gibt es dazu eine Ausstellung und ExpertInnengespräche. Die Termine findest Du hier …

Die neue Jörgerstraße mit Radweg und Bäumen

Das Bild hier oben ist die Visualisierung eines weiteren Projektes, ganz am anderen Ende von Währing, in der Jörgerstraße. Besonders bei der Kreuzung mit der Martinstraße gibt es eine sehr gefährliche Stelle für RadfahrerInnen. Deswegen wird die Jörgerstraße hier umgebaut, es gibt in Zukunft nur mehr eine Autofahrspur geradeaus. Ab dem Gürtel verläuft zunächst ein getrennter Radweg, der dann ab der Theresiengasse auf die Fahrbahn schwenkt. Bei der Kreuzung mit der Martinstraße müssen nun die Autos den Radweg überqueren (derzeit umgekehrt) was mehr Sicherheit bringen soll.

Außerdem werden in diesem Zuge 16 neue Bäume gepflanzt, sowohl auf der Währinger Seite als auch auf der Hernalser Seite der Jörgerstraße. Baubeginn ist im Frühjahr 2022.

Eine weitere Verbesserung für RadfahrerInnen gibt es ebenfalls an der Grenze zum 17.Bezirk, aber weiter Richtung Gersthof. Auch das letzte Stück der Antonigasse wird für den Radverkehr in beide Richtungen geöffnet. Wer zum Radweg auf der Gersthofer Straße unterwegs ist, muss nicht wie bisher ab der Sommarugagasse in die Kreuzgasse wechseln, sondern kann der Antonigasse bis zur Händelgasse folgen und muss erst dann zum Überqueren der Brücke auf die Kreuzgasse einschwenken. Zusätzlich wird es im Zuge der Umbauarbeiten zur 42A-Verlängerung Verbesserungen für Radfahrerende auf der Kreuzgassenbrücke geben.

Ich hoffe, dass das noch mehr Menschen in Währing zum Radfahren animiert. Eine weitere Motivation könnte es sein, auch größere Dinge mit einem Fahrrad zu transportieren, einem Lastenrad. Dafür hat die Agendagruppe „18 Bewegt“ ein Crowdfunding gestartet. Damit soll ein Lastenrad für Währing angeschafft werden, das in Zukunft gratis ausgeborgt werdenkann. Allerdings fehlen noch 1700 Euro und das Crowdfunding ist in wenigen Tagen zu Ende. Bitte unterstütze das Projekt! Alle Informationen gibt es hier …

Ich wünsche dir einen guten Jahreswechsel und fahr vorsichtig wenn du bei diesem Wetter erfreulicherweise mit dem Rad unterwegs bist (Tipps zum Winteradeln gibt es hier: https://www.radlobby.at/winter)!

Martin Rotter, Bezirksrat & Vorsitzender der Mobilitätskommission


>> Abonniere jetzt die Währing Storys >>

Skip to content